(c) Ulrike Kretschmer

Solartrockner-Workshop in Rostock

Heute wurde vom Landkombinat ein Solardörrer-Bauworkshop in der Nikolaikirche in Rostock durchgeführt, im Rahmen der Ausstellung „Zur Nachahmung empfohlen“ – als einer von 3 zeitgleich laufenden Workshops.  Außerdem haben wir mit eigenen Produkten für die Verpflegung gesorgt.

Da unser 2014er Modell zu groß und komplizierter zu bauen ist, haben wir kurzerhand ein kleineres Modell entwickelt und 4 Bausätze in unserer Werkstatt vorgefertigt. Die wurden dann von den Teilnehmenden IKEA-mäßig zusammengesetzt.

Bis auf Schrauben, Farbe, Sperrholz und Alu-Leisten wurden die Trockner aus recyceltem Material gefertigt.

Wir freuen uns über die gemachten Erfahrungen, die tollen Leute und die Zusammenarbeit mit der Akademie für Nachhaltige Entwicklung M-V: http://www.nachhaltigkeitsforum.de/

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Der Trockner ist wie alle Landkombinat-Entwicklungen Open Hardware, d.h. die Pläne sind frei zugänglich. Ein 3D-Modell gibt es hier: https://www.dropbox.com/s/woqtm9eso8caxcn/Trockner%20WS%202016.skp?dl=0 (benötigt wird Sketchup Version 2016)

Vorbestellungen für Bausätze nehmen wir gern entgegen :-)

Pimp your bike – Rad-Reparaturaktion

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Liebe Freundinnen und Freunde des Landkombinat e.V. in Gatschow,

der 16. April war eigentlich ein Tag wie jeder andere, doch an diesem  Tag versammelten sich ca 20 Menschen hier auf dem Hof, um gemeinsam die sterblichen Überreste von alten Fahrrädern, die in Scheunen und unter Vordächern ein trauriges Dasein fristeten, wiederzubeleben und ihnen endlich wieder einen Sinn zu schenken: geflüchtete Menschen schnell und problemlos von A nach B zu bringen.

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Vor der Aktion wurden Spenden gesammelt, sowohl in Münzform wie auch als Sachspenden, für die wir uns noch einmal herzlichst bedanken wollen! Ohne diese Spenden wäre so ein Workshop kaum möglich gewesen.

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Nach der Begrüßung am Samstag Vormittag ging es auch direkt los mit dem Schrauben. Die Scheune hatten wir dazu mit verschiedenem Werkzeug, Ersatzteilen und einem Kompressor zum Reifen aufpumpen bestückt.

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Unterstützt wurden wir an diesem Bastel-Wochenende noch von Rico und Jan, die extra aus dem Grund angereist waren. Gemeinsam mit den Geflüchteten reparierten wir 11 Fahrräder, die sie direkt mit nach Hause nehmen konnten.

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Zwischendurch wurde gemeinsam lecker gefuttert , denn unsere Küchencrew hatte ein internationales Gericht zusammengestellt, das alle lieben: Nudeln!

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Auch der Ersatzteil-Tisch war reichlich gedeckt, so das jedes Rad wieder vervollständigt werden konnte.

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Bei manch kniffeligen Fummeleien mußten schon mal intensiv die Köpfe zusammengesteckt werden. Das Ergebnis fuhr oder bremste sich dann um so besser!

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Da wir am Samstag so schnell gearbeitet hatten und alle Teilnehmer_innen nun mobil waren, konnten wir am Sonntag bei schönstem Wetter und Rückenwind die kleinen Laufenten und ihre Familie in Hohenbüssow besuchen.

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Zum Abschied gabs noch das ultimative Gruppenbild:

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Wir danken allen Helfer_innen und Unterstützer_innen noch einmal für dieses wunderbare Wochenende und hoffen, das wir bald wieder ein solches Projekt machen können. Wenn Ihr also noch alte Räder im Keller habt, die eh nur verstauben…immer her damit! Wir freuen uns über jede Spende!

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Bodenaufbau in Holzwerkstatt

Vielleicht nichts fürs Wohnzimmer des bauökologisch bewussten Menschen, aber für die Dämmung des Werkstattbodens super (und umsonst):

Der Kunstschnee aus Styropor (Haushaltsgeräte-Verpackungsmaterial) kommt unter die Dielen. Wir haben die Stücken im Apfelschredder gehäckselt. Damit größere Stücke nicht wieder oben rausfliegen (und wegen dem Arbeitsschutz) haben wir eine Plastetonne mit Einfüllschlitzen versehen und oben drauf befestigt.

Zu zweit schreddern machte großen Spass. Und keine Sorge, der Schredder wird vor der Saftsaison gründlich gereinigt :-)

Wir hatten 16 Säcke, Zeitaufwand ca. 15min pro 0,7m³-Sack, wie man sieht ist einiges übrig. Der zu verfüllende Hohlraum ist ca 8m³

Das Material wurde netterweise von Firma Duwe und Drewes aus Demmin bereitsgestellt.

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Rückblick Bauwoche 1/2015

Das war ein super Start mit vielen Händen! Nach kurzer Zeit war das Obergeschoss leergeräumt und der marode Holzboden incl. Lehmschicht im linken Gebäudeteil abgerissen.

Die orginalen Deckenbalken lagen zu weit auseinander für einen guten späteren Bodenaufbau im Obergeschoss. Wir haben die Bestehenden verrückt und zusätzliche eingebaut –  und dabei ganz schön große Löcher in den Wänden hinterlassen. Da sich das Gebäude in den letzten 100 Jahren unterschiedlich gesetzt hat, haben wir die Balken mit Wagenhebern wieder in eine Ebene gedrückt.

Die erste Zwischenwand musste auch weichen.

Die unverbastelte Bauweise ist ein Segen, denn es entstand quasi kein Abfall: Das alte Holz nutzen wir als Brennholz, das reicht für 1-2 Winter. Der Lehm wartet draussen auf seine Wiederverwendung, z.B. als Baustoff oder zur Bodenverbesserung im Garten. Die Ziegel aus der Wand werden für spätere Ausbesserungen an der Fassade wiederverwendet.

Auch richtig gut: das Essen mit viel Eigengemüse und die bunte Gemeinschaft

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