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Ein Fest für die Kunst des Selbermachens

Am kommenden Samstag & Sonntag steigt unser Fest zur Eröffnung der Offenen Werkstätten im Landkombinat.

Eine großartige Vorbereitungscrew rockt den Hof und ganz nebenbei sind noch neue Bauwerke entstanden.

Die Werkstätten blitzen und blinken, die Bar steht, und morgen zaubern wir die Bühne für Hildes Dorforchester.

Hier nochmal das Programm & weitere Infos.

Wir freuen uns auf eine lebendiges Werkstatteröffnungsfest.

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Pimp your bike – Rad-Reparaturaktion

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Liebe Freundinnen und Freunde des Landkombinat e.V. in Gatschow,

der 16. April war eigentlich ein Tag wie jeder andere, doch an diesem  Tag versammelten sich ca 20 Menschen hier auf dem Hof, um gemeinsam die sterblichen Überreste von alten Fahrrädern, die in Scheunen und unter Vordächern ein trauriges Dasein fristeten, wiederzubeleben und ihnen endlich wieder einen Sinn zu schenken: geflüchtete Menschen schnell und problemlos von A nach B zu bringen.

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Vor der Aktion wurden Spenden gesammelt, sowohl in Münzform wie auch als Sachspenden, für die wir uns noch einmal herzlichst bedanken wollen! Ohne diese Spenden wäre so ein Workshop kaum möglich gewesen.

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Nach der Begrüßung am Samstag Vormittag ging es auch direkt los mit dem Schrauben. Die Scheune hatten wir dazu mit verschiedenem Werkzeug, Ersatzteilen und einem Kompressor zum Reifen aufpumpen bestückt.

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Unterstützt wurden wir an diesem Bastel-Wochenende noch von Rico und Jan, die extra aus dem Grund angereist waren. Gemeinsam mit den Geflüchteten reparierten wir 11 Fahrräder, die sie direkt mit nach Hause nehmen konnten.

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Zwischendurch wurde gemeinsam lecker gefuttert , denn unsere Küchencrew hatte ein internationales Gericht zusammengestellt, das alle lieben: Nudeln!

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Auch der Ersatzteil-Tisch war reichlich gedeckt, so das jedes Rad wieder vervollständigt werden konnte.

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Bei manch kniffeligen Fummeleien mußten schon mal intensiv die Köpfe zusammengesteckt werden. Das Ergebnis fuhr oder bremste sich dann um so besser!

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Da wir am Samstag so schnell gearbeitet hatten und alle Teilnehmer_innen nun mobil waren, konnten wir am Sonntag bei schönstem Wetter und Rückenwind die kleinen Laufenten und ihre Familie in Hohenbüssow besuchen.

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Zum Abschied gabs noch das ultimative Gruppenbild:

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Wir danken allen Helfer_innen und Unterstützer_innen noch einmal für dieses wunderbare Wochenende und hoffen, das wir bald wieder ein solches Projekt machen können. Wenn Ihr also noch alte Räder im Keller habt, die eh nur verstauben…immer her damit! Wir freuen uns über jede Spende!

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Rückblick Bauwoche 4/2015

Das haben wir nicht erwartet. Ein fettes Steinaufgebot unter dem damals lieblos draufgekippten Beton. Eine vorsichtige Schätzung sagt, dass wir bis heute über 200 Tonnen Schutt, Steine, Beton und Aushub aus dem Gebäude bewegt haben.

Und eine Tonne Lehmputz wieder rein :-)

Wir fiebern auf die Party in ein paar Tagen zu!

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Rückblick Bauwoche 3/2015

In Kürze:

Gute Leude mit frischer Energie, super Essen, mehr Aufbau als Abriss :-)

Holzstützen eingebaut

Abriss rechte Seite (die Schwalben hats nicht gestört, sie durften bleiben)

Deckenbalken verschoben und zusätzliche eingebaut

Wände verfugt/ausgebessert mit Kalk/Stroh-Lehm

Stürze und Fensterleibungen repariert

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Rückblick Bauwoche 2/2015

Woche 2, die Energie fliesst. Viel Aufbau (man beachte die neue Decke) und noch mehr Abriss.

Was viele nicht wissen: Der Zementmangel zu DDR-Zeiten herrschte vor allem deswegen, weil ein Großteil in den Futtertrögen in unserem ehemaligen Stall verbaut war!
Unsere Zieh- und Drücktechnik führte letztlich zum Erfolg.

Nach einer tüchtigen Sortier- und Umräumaktion im zweiten Teil des Gebäudes haben wir auch hier angefangen die morsche Decke runterzuholen.

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Rückblick Bauwoche 1/2015

Das war ein super Start mit vielen Händen! Nach kurzer Zeit war das Obergeschoss leergeräumt und der marode Holzboden incl. Lehmschicht im linken Gebäudeteil abgerissen.

Die orginalen Deckenbalken lagen zu weit auseinander für einen guten späteren Bodenaufbau im Obergeschoss. Wir haben die Bestehenden verrückt und zusätzliche eingebaut –  und dabei ganz schön große Löcher in den Wänden hinterlassen. Da sich das Gebäude in den letzten 100 Jahren unterschiedlich gesetzt hat, haben wir die Balken mit Wagenhebern wieder in eine Ebene gedrückt.

Die erste Zwischenwand musste auch weichen.

Die unverbastelte Bauweise ist ein Segen, denn es entstand quasi kein Abfall: Das alte Holz nutzen wir als Brennholz, das reicht für 1-2 Winter. Der Lehm wartet draussen auf seine Wiederverwendung, z.B. als Baustoff oder zur Bodenverbesserung im Garten. Die Ziegel aus der Wand werden für spätere Ausbesserungen an der Fassade wiederverwendet.

Auch richtig gut: das Essen mit viel Eigengemüse und die bunte Gemeinschaft

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